Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Persoons Hirschtrüffel
Elaphomyces persoonii
- Lebensraum: Laubwald
- Fruchtzeit: Januar – Dezember
- Hut: kugelig knollig höckerig
- Stiel: keiner
- Fruchtschicht: geädert
Beschreibung
Fruchtkörper: 1–4 cm breit, unterirdisch oder leicht aus dem Boden ragend, kugelig und knollig. Die Oberfläche ist schwärzlich und feinwarzig; die Rinde ist zweischichtig, außen dünn und schwarz, innen dicker sowie weißlich oder graurosa.
Fruchtschicht: Sie liegt im Inneren des Fruchtkörpers. Die Gleba ist zunächst weißlich, lange charakteristisch grünblau und reift schließlich zu einer dunklen, schwarzbraunen Sporenmasse.
Stiel: Kein Stiel vorhanden.
Fleisch: Hart, trocken und brüchig. Der Geruch ist meist schwach oder unauffällig; die grünblaue Färbung des Inneren ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal.
Sporen: Die Sporenmasse ist reif dunkel schwarzbraun. Die Sporen sind kugelig, 18–22 µm breit und mit einem unregelmäßigen, dickwandigen Netz ornamentiert; das Netz ist 2,5–3,5 µm hoch.
Vorkommen: Ganzjährig in humusreichen, sauren Laubwäldern, meist unterirdisch oder in Moospolstern. Mykorrhizapilz, auch bei Eiche und Buche; in Ungarn sehr selten.
Speisewert: Ungenießbar. Eine geschützte Art, deren Fruchtkörper nicht gesammelt oder beschädigt werden dürfen.
Verwechslung: Ähnlich können Gemeine Hirschtrüffel, Patinierte Hirschtrüffel, Genabelte Hirschtrüffel und andere dunkel berindete Hirschtrüffeln sein. Die lange grünblaue Gleba ist ein besonders wichtiges Merkmal.
Bemerkung: Elaphomyces setzt sich aus den griechischen Wörtern für Hirsch und Pilz zusammen und bezieht sich auf unterirdische Pilze, die von Hirschen gefressen werden. Der Artname ehrt Christiaan Hendrik Persoon, einen Wegbereiter der modernen Mykologie.
Artbeschreibung: Wissenschaftlich beschrieben von Carlo Vittadini im Jahr 1831.
Systematik
- KlasseEurotiomycetes
- OrdnungEurotiales
- FamilieElaphomycetaceae
- GattungElaphomyces
- Abteilung: Ascomycota
- Art: Elaphomyces persoonii
- Autor: Vittadini (1831)
- Deutscher Name: Persoons Hirschtrüffel
- Lebensweise: Mykorrhiza
- Speisewert: ungenießbar