Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Schwarzfärbende Saftling
Hygrocybe conica
- Lebensraum: grasig
- Fruchtzeit: März – Oktober
- Hut: flach kegelig glatt
- Stiel: zylindrisch
- Fruchtschicht: frei dicht glatt
Beschreibung
Hut: Spitzkegelig, sich schließlich an den Rändern zurückbiegend, aber in der Mitte kegelig bleibend, 2-6 cm breit. Farbe leuchtend gelb, orange, rot, meist mit diesen Farben gefleckt. Schwärzt auf Druck, der alte Pilz kann sich von selbst schwärzen. Seine Struktur ist leicht faserig.
Lamellen: Angewachsen, ziemlich spärlich stehend, leicht dick. Farbe schwefelgelb, aber stellenweise grauend. Sporenpulver, Sporen weiß.
Stiel: Schlank, gerade, 6-10 cm lang, 5-10 mm dick. Gelb, seine Basis weiß. Faserig gestreift. Schwärzend.
Fleisch: Sehr weich, wässrig, gelb oder orange-gelb, aber schließlich schwärzend. Im Hut sehr dünn. Geruch und Geschmack nicht charakteristisch.
Spore: Weiß; 8-10 x 5-7.5 µm; von fast kugelförmig bis oval, glatt.
Vorkommen: Auf grasigen Stellen, Wiesen, Feldern, Weiden und Waldlichtungen im Gras einzeln, vom Frühling bis zum Herbst nach Regen.
Speisewert: Anders als andere Saftlinge ist diese Art giftig oder wird auf anderen Kontinenten als schwer giftig angesehen, also zumindest verdächtig. Sollte nicht verzehrt werden.
Verwechslung: Aufgrund seiner leuchtenden, glänzenden Farbe leicht erkennbar. Dem Farbwechselnden Saftling sehr ähnlich, aber dieser hat einen stumpf kegeligen Hut, einen dickeren Stiel und ist größer. Sie können nur mikroskopisch eindeutig unterschieden werden; der Schwarzfärbende Saftling hat 2- oder 4-sporige Basidien, während die andere Art 4 hat. Auch der Rote Saftling kann ähnlich sein.
Bemerkung: Dieser sehr schöne Pilz ist in südlichen Ländern noch häufiger als in Mitteleuropa, aber auch dort sollte er geschützt werden. conica bedeutet kegelig.
Artenbeschreibung: 1762 beschrieb der wegweisende deutsche Mykologe Jacob Christian Schaeffer ihn und gab dem Pilz den Namen Agaricus conicus. Ein anderer deutscher Mykologe Paul Kummer ordnete ihn 1871 in eine neue Gattung ein und gab ihm den heute akzeptierten wissenschaftlichen Namen Hygrocybe conica.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungAgaricales
- FamilieTricholomataceae
- GattungHygrocybe
- Art: conica
- Beschrieben von: (Schaeff.) P. Kumm.
- Ungarischer Name: feketedő nedűgomba
- Lebensweise: Boden-Saprotroph
- Speisewert: nicht essbar