Seit meiner Kindheit liebe ich Pilze und bin seit langem auch Programmierer. Aus der Kombination dieser beiden Hobbys ist diese Website entstanden. Zuvor hatte ich zwei andere Pilzbestimmungsseiten, die ich verkauft habe. Ziel der aktuellen Website ist es, eine benutzerfreundliche Such- und Bestimmungsplattform zu schaffen, die sowohl im Wald als auch zu Hause gut funktioniert. Ich hoffe, sie bereitet vielen Menschen Freude.
Bartha László
Arten-Lernkarten
Juno-Flämmling
Gymnopilus junonius
- Lebensraum: Laub Nadel Stumpf
- Fruchtzeit: Juli – Oktober
- Hut: gewölbt flach schuppig faserig eingerollt
- Stiel: verjüngend bauchig keulig
- Fruchtschicht: angewachsen zahnig dicht glatt
Beschreibung
Hut: 8-20 cm Durchmesser; im jungen Zustand gewölbt, dann abflachend, sein Rand lange eingerollt; goldgelb, orangegelb, ockerbraun, rötlich-braun; Oberfläche radial faserig oder fein schuppig, im jungen Zustand leicht klebrig, dann trocken werdend.
Lamellen: Breit oder mit kleinem Zahn am Stiel angewachsen, dicht, schmal; im jungen Zustand gelb, mit zunehmendem Alter leuchtend rostgelb.
Stiel: 8-20 cm lang, 1,5-5 cm dick; leicht keulig; bauchig, seine Basis oft verjüngend, wurzelnd, oft büschelig; seine Oberfläche ist oberhalb des häutigen Rings bemehlt, darunter faserig, schuppig; goldgelb.
Fleisch: Dick im Hut, weich, faserig, faserig im Stiel; gelb; schwach säuerlicher Geruch, bitterer Geschmack.
Spore: Rostbraun; 8-10 x 5-6μm; mandelförmig.
Vorkommen: Von Juli bis Oktober; in Laub- und Nadelwäldern, an der Basis von Bäumen oder auf Stümpfen, nicht häufige Art.
Speisewert: Ungenießbar.
Verwechslung: Kann mit dem stark herablaufend-lamelligen, trichterhütigen, ringlosen, giftigen Ölbaum-Trichterling verwechselt werden.
Bemerkung: Die Vorsilbe gymn- bedeutet: kahl, nackt; und die Endung -pilus: Kappe - also bedeutet die Bedeutung kahle Kappe. junonius bezieht sich auf die römische Göttin Juno, die statuesk schön war, aber auch als kriegerische Frau dargestellt wurde. Die Göttin der Geburt und der Ehe. Der Monat Juni ist ebenfalls nach Juno benannt.
Artenbeschreibung: 1821 beschrieb der berühmte Schwede Elias Magnus Fries ihn und gab ihm den Namen Agaricus junonius. Er wurde 1960 vom Briten Peter Darbishire Orton (1916-2005) in die heutige Gattung eingeordnet. Früher, 1879, hatte der Finne Petter Adolf Karsten (1834-1917) bereits den neuen Gattungsnamen für den Pilz vorgeschlagen.
Systematik
- StammBasidiomycota
- KlasseAgaricomycetes
- OrdnungAgaricales
- FamilieStrophariaceae
- GattungGymnopilus
- Art: junonius
- Beschrieben von: (Fr.) P.D. Orton
- Ungarischer Name: aranysárga tőkegomba
- Lebensweise: Holz-Saprotroph, nekrotropher Parasit
- Speisewert: nicht essbar